Elisabethszell Vom Azubi zum Adoptivsohn

Beim Durchlesen eines Kochbuchs. Foto: ale

Wie der Afghane Sasan bei Reiner und Geraldine Dietl eine zweite Familie fand.

Es ist eine Geschichte mit ganz viel Herz: Vor vier Jahren kam der Afghane Sasan Tajik als Flüchtling nach Deutschland und fand eine Bleibe bei Bäcker Reiner Dietl und seiner Frau Geraldine in Elisabethszell. Der junge Mann wurde nicht nur Lehrling in der familieneigenen Bäckerei, sondern Teil der Familie. Im Juni dieses Jahres adoptierte das Paar, das bereits zwei leibliche Söhne hat, den 21-Jährigen. Für sein integratives Engagement ist Reiner Dietl mit dem Ausbildungspreis Inklusion des Landkreises Straubing-Bogen ausgezeichnet worden. Der Umgangston zwischen Vater und Sohn ist freundschaftlich: "Hey Bube, kommst her", spricht Reiner Dietl ins Telefon. Kurze Zeit später kommt der junge Mann. Wie ein Bube wirkt der 21-Jährige nicht, sondern überlegt und selbstbewusst. Das Verhältnis der beiden ist entspannt. "Aber wir streiten schon auch mal, meistens in der Backstube", erzählt Sasan. Und zwar immer dann, wenn Reiner Dietl ihm zu viel reinredet.

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