Eisstock-WM 22 Jahre nach seinem Vater holt auch Michael Späth Gold

Das erfolgreiche deutsche Weitschützen-Team: Reinhold Beyerlein, Peter Rottmoser, Markus Schätzl und Michael Späth (von links). Foto: DESV

Michael Späth vom FC Altrandsberg hat bei der Eisstock-Weltmeisterschaft in Regen am Mittwochabend seine zweite Goldmedaille gewonnen. Für ihn war das ein ganz besonders emotionaler Moment. Denn vor 22 Jahren war sein Vater am letzten Erfolg der deutschen Weitschützenmannschaft bei einer Weltmeisterschaft beteiligt.

"1998 Weltmeisterschaft in Graz! 22 Jahre ist es her, da hat unser Schwaißa den größten Erfolg seiner Karriere erreicht: Weltmeister mit der Deutschen Nationalmannschaft im Eisstock-Weitschießen. 22 Jahre nach dir, lieber Rudi, tritt dein Sohn Michael in deine Fußstapfen und wird ebenfalls Weltmeister mit der Deutschen Nationalmannschaft im Eisstock-Weitschießen bei der WM in Regen 2020. Lieber Mich, dein Papa Rudi wäre und ist so stolz auf dich, genauso wie wir vom FC Altrandsberg. Wir feiern mit dir und deiner Familie! Schwaißa, du bist und bleibst immer bei uns!!" Das war am Donnerstag auf der Homepage des FC Altrandsberg zu lesen und zeigt, wie unvergessen Rudi Späth bis heute ist. Schon am vergangenen Freitag, bei der U 23 im Einzel, als Michael Späth Silber holte, tönte es minutenlang durch die Halle: "Wir wolln den Schwaiße sehn!"

Zusammen mit Markus Schätzl, Peter Rottmoser und Reinhold Beyerlein holte Michael Späth, der noch in der Juniorenklasse starten darf, den Weltmeistertitel im Mannschaftsweitschießen. Mit 290,30 Meter lag das deutsche Team am Ende rund acht Meter vor dem Serienweltmeister Österreich. Bronze holte überraschend Slowenien.

Den Wettbewerb, der gleichzeitig als Qualifikation für das Einzel diente, gewann Markus Schätzl (99,55 Meter) vor Peter Rottmoser (99,03), zwei Österreichern und Michael Späth (91,72). Für den Altrandsberger ist es bereits die dritte Medaille nach Gold und Silber bei den Titelkämpfen der U 23 in der vergangenen Woche.

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