Eishockey Saisonstart und Modus: Das sind die Pläne der DEL

Müssen wohl noch eine ganze Weile auf den Saisonstart warten: Die Tigers-Profis Mike Connolly (v.l.), Sebastian Vogl und Jeremy Williams. Foto: fotostyle-schindler.de

Wann wird wieder gespielt? Wie sieht der Modus aus? Das sind die Pläne der Deutschen Eishockey-Liga (DEL).

Die neue Saison in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) soll nicht vor November beginnen. Damit würde sich der eigentlich für den 18. September geplante Start der neuen Spielzeit um mindestens sechs Wochen verschieben. "Es gibt nun einen Umlaufbeschluss für einen Saisonstart nicht vor dem 1. November", sagte DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke dem Fachmagazin "Eishockey News". Die endgültige Entscheidung soll in dieser Woche erfolgen, sei laut Tripcke aber eine Formalie.

Die DEL hatte in der vergangenen Woche Gerüchte dementiert, wonach die neue Spielzeit am 31. Oktober beginnen soll. Tatsächlich deutet nun alles auf einen späteren Start hin. Wegen des Anfang November in Krefeld geplanten Deutschland Cups (5. und 8. November) dürfte der Saisonstart eher weiter verschoben werden.

Anders als im Fußball sind die Clubs deutlich abhängiger von Zuschauer-Einnahmen. Spiele ohne Publikum angesichts der Corona-Krise sind für die DEL höchstens für einen kurzen Zeitraum darstellbar. Laut Tripcke plant die Liga trotz des späteren Beginns mit einem "fast normalen Spielplan". Denkbar sei es allerdings, die Playoff-Serie auf den Modus "best of five" zu reduzieren.

Dann wären anstatt vier Siegen ("best of seven") wie früher nur drei Siege zum Weiterkommen nötig. Um den nationalen Ligen mehr Spielraum für die Saisonplanung in Corona-Zeiten zu geben, hatte der Weltverband IIHF die Weltmeisterschaft im kommenden Jahr in Riga und Minsk um zwei Wochen nach hinten auf Ende Mai verschoben.

 

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