Eishockey Jetzt hat's auch das DNL-Team vom EVL erwischt

BITTER: Obwohl man eigentlich besser war, musste der EVL um Keeper Philipp Maurer viermal den Puck aus dem eigenen Kasten holen - letztlich zweimal zuviel, als dass es für Zählbares gereicht hätte. Foto: Reinhard Elsner

Landshuter DNL-Team kassiert 2:4-Schlappe in Bad Tölz. Am Mittwoch kommt Augsburg.

Das war ganz anders geplant! Die U 20-Junioren des EV Landshut haben sich ausgerechnet beim Tabellenschlusslicht der Deutschen Nachwuchsliga (DNL) die erste Saisonniederlage eingehandelt. Beim EC Bad Tölz unterlagen die Rot-Weißen trotz drückender Überlegenheit und einem Sack voller bester Tor-Chancen mit 2:4. Die Möglichkeit, diese Scharte auszuwetzen gibt's bereits am Mittwoch (14.30 Uhr): Dann kommt der Augsburger EV ins Stadion am Gutenbergweg.

Egal was die Landshuter auch probierten, sie fanden (fast) keinen Weg vorbei an Arno Tiefensee. Der hochtalentierte Schlussmann wuchs über sich hinaus und war der Matchwinner für die Oberländer. "Wir haben einfach keine Lösungen gegen diese Defensive gefunden. Bad Tölz hat voll auf Konter gesetzt und mit dieser Taktik am Ende Erfolg gehabt. Wenn der Gegner so aufopferungsvoll kämpft, dann ist der Sieg auch verdient", bilanzierte Nachwuchs-Chefcoach Rupert Meister, der vor allem mit der fehlenden Effizienz seines Teams haderte. Bad Tölz schlug dagegen zweimal im Powerplay zu, verwertete einen Konter und tütete die drei Punkte durch ein Empty-Net-Goal kurz vor Schluss ein. Zudem mussten die Landshuter auch noch eine diskutable Spieldauerstrafe gegen Raul Jakob verkraften und so stimmte am Ende das Verhältnis zwischen Aufwand und Ertrag beim EVL erstmals in dieser Saison überhaupt nicht. - Tore: 1:0 (22.) Fichtner, 1:1 (41.) Pill (Stanik), 2:1 (51.) Slezak (Tosto), 3:1 (54.) Tosto, 3:2 (58.) Mühlbauer (Kapel/Zimmermann), 4:2 (60.) Tosto. - Strafminuten: Bad Tölz 22, Landshut 8 plus Spieldauer für Jakob (Check gegen den Kopf). - Zuschauer: 48.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 02. Oktober 2018.

 

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