Eishockey Das sind die Meistertipps der DEL-Trainer

"Es wird das Team gewinnen, das über die Saison gesund bleibt und mit Entschlossenheit in den Playoffs spielt", sagt Tigers-Trainer Tom Pokel. Foto: fotostyle-schindler.de

Die Kölner Haie und Red Bull München eröffnen an diesem Donnerstag (19.30 Uhr) die neue Spielzeit in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL). Das sind die Meistertipps der Trainer.

Serge Aubin (Eisbären Berlin): "Es ist nicht möglich, jetzt schon zu sagen, wer Meister wird. Unsere Liga ist sehr ausgeglichen. Aber für uns hat sich selbstverständlich nichts geändert. Natürlich gehen wir mit dem Anspruch an den Start, unseren Titel verteidigen zu wollen. Bis dahin liegt aber noch ein langer Weg vor uns. Wir gehen einen Schritt nach dem anderen.".

Don Jackson (EHC Red Bull München): "Wir wollen am Ende der Saison den Titel holen. Wir haben unsere Mannschaft punktuell sehr gut verstärkt und verfügen über eine äußerst schlagkräftige Truppe. Zudem haben wir mit unserem Kapitän Patrick Hager oder Profis wie Ben Smith und Ben Street hervorragende Leader im Team, die Mischung stimmt. Und außerdem sind seit der letzten Meisterschaft 2018 schon ein paar Jahre vergangen, es wird also wieder einmal Zeit."

Mike Stewart (Grizzlys Wolfsburg): "Das Rennen ist offen. Berlin, Mannheim und München haben die größten Etats. Einer der drei Clubs kommt grundsätzlich in Frage für den Titel. Ein Titelgewinn durch einen Außenseiter würde mich aber auch nicht total überraschen."

Tom Pokel (Straubing Tigers): "Es wird das Team gewinnen, das über die Saison gesund bleibt und mit Entschlossenheit in den Playoffs spielt. Zudem kommt es natürlich auch auf eine konstante Torhüterleistung an."

Bill Stewart (Adler Mannheim): "Im Vorfeld einer so langen Saison und aufgrund der Tatsache, dass viele Dinge im Sport prinzipiell und in dieser Spielzeit mit Blick auf die Pandemie im Speziellen nicht planbar sind, ist der Ausgang kaum abzusehen. Es gibt einen großen Favoritenkreis, zu dem wir uns auch zählen. Vielleicht steht am Ende aber auch ein anderes Team ganz oben."

Mark French (ERC Ingolstadt): "Wir wollen die Favoriten herausfordern."

Tom Rowe (Nürnberg Ice Tigers): "München wird Meister, weil sie sich im Tor mit Mathias Niederberger verstärkt und Don Jackson als Trainer haben."

Roger Hansson (Düsseldorfer EG): "Es ist meine erste Saison in Deutschland, ich bin also neu in der DEL. Deshalb kann ich die Stärken anderer Teams nicht einschätzen. Ich kenne nur mein Team, die DEG. Deshalb kann ich seriös keinen Tipp abgeben."

Uwe Krupp (Kölner Haie): "Die Liga ist dieses Jahr sehr ausgeglichen. Es gibt viele Teams, die um den Titel mitspielen werden."

Peter Russell (Augsburger Panther): "Meister wird das Team, das von Verletzungen verschont bleibt, konstante Torhüter hat und stark bei fünf gegen fünf und in den Special Teams ist. Es gibt viele Top-Teams, Kleinigkeiten entscheiden am Ende. Ich möchte mich da nicht festlegen."

Kurt Kleinendorst (Iserlohn Roosters): "Jeder Trainer, der an dieser Stelle ein anderes Team als seins nennt, sollte darüber nachdenken, ob er die Sache mit der richtigen Arbeitseinstellung angeht. Wir schauen nur auf uns und wollen jedes Spiel gewinnen - natürlich gilt das auch für jedes andere Team, was die Sache etwas komplizierter macht."

Daniel Naud (Bietigheim Steelers): "Ich sehe einen Kampf zwischen Berlin, München, Mannheim und Außenseiter Wolfsburg. Aber ich tendiere zu München aufgrund punktueller Verstärkungen."

Harold Kreis (Schwenninger Wild Wings): "München - weil sie eine sehr ausgeglichene Mannschaft mit Erfahrung haben und den besten deutschen Goalie verpflichten konnten."

Franz-David Fritzmeier (Sportdirektor der Löwen Frankfurt): "Ich tippe auf Red Bull München. Das Team wurde am besten verstärkt und ist natürlich auch schon über Jahre hinweg eins der Favoriten-Teams."

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