Nach Flutwelle Acht Menschen in Höllentalklamm gerettet - weitere vermisst

, aktualisiert am 16.08.2021 - 18:00 Uhr
Eine Flutwelle im Höllentalklamm löst einen Großeinsatz aus (Archivbild). Foto: Verena Wolff/dpa-tmn/Archiv/dpa

Nach der Flutwelle in der Höllentalklamm am Fuß der Zugspitze haben Helfer inzwischen nach Angaben der Polizei acht Menschen gerettet.

Die Betroffenen seien leicht verletzt oder unverletzt, sagte ein Sprecher der Notruf-Leitstelle Oberland des Bayerischen Roten Kreuzes am Montagabend. Sie seien aus schwer zugänglichem Gelände oder aus dem Wasser gerettet worden. Die Suche nach weiteren Wanderern gehe aber weiter. "Zwei bis drei Personen werden nach jetzigem Kenntnisstand noch vermisst", sagte der Sprecher.

Starker Regen hatte am Montagnachmittag in der Höllentalklamm bei Grainau im Landkreis Garmisch-Partenkirchen die Flutwelle ausgelöst. Der erste Notruf sei um 15.50 Uhr eingegangen. Demnach war eine unklare Anzahl von Menschen von den Fluten erfasst worden.

Eine Brücke wurde weggerissen oder mindestens unterspült. Rund 150 Helfer von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst, Wasserwacht und Bergwacht seien im Einsatz, darunter speziell ausgebildete Canyon-Retter.

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