Rund 100.000 Euro Sachschaden sind am Samstagmorgen bei einem Schwelbrand in einer Rötzer Gaststätte entstanden. Zu dem Einsatz waren zahlreiche Feuerwehren und der Rettungsdienst ausgerückt.

Ein Bewohner des Hauses in der Böhmerstraße hatte den Brand kurz nach 6 Uhr bemerkt, nachdem er Rauchgeruch wahrgenommen hatte. Geistesgegenwärtig weckte er die fünf weiteren Personen, die im Haus leben. Alle konnten sich selbst in Sicherheit bringen. Zeitgleich wurde der Notruf abgesetzt.

Als die Feuerwehren am Einsatzort eintrafen, drang immer noch Rauch aus dem gekippten Küchenfenster des "Akropolis". Atemschutzträger verschafften sich Zugang zum Restaurant und löschten den Schwelbrand, der hinter der Theke entstanden war, mit Microcafs. Die Einsatzkräfte brachten daraufhin alle nicht verbauten Teile nach draußen. Wegen der großen Rauchentwicklung mussten die Räume entlüftet werden.

Laut KBI Norbert Auerbeck sind die Wohnungen im ersten Stock sowie der Gastraum verschont geblieben. Küche, Lager- und Abstellraum seien allerdings stark verrußt, wodurch sich die hohe Schadenssumme ergebe. Neben dem Waldmünchner Kreisbrandinspektor waren auch der Rötzer KBM Michael Sturm und KBI Marco Greil aus Cham am Einsatzort. Alarmiert worden waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Rötz, Hetzmannsdorf, Hillstett, Berndorf/Gmünd, Waldmünchen und Schönthal. Der Malteser Hilfsdienst war mit drei Rettungswagen vor Ort. Verletzt wurde bei dem Schwelbrand aber niemand. Als Einsatzleiter Rettungsdienst fungierte Tobias Muhr.

Da sich das Brandobjekt direkt an der Rötzer Ortsdurchfahrt befindet, musste diese abgesperrt werden. Der Verkehr wurde großräumig umgeleitet. Die genaue Brandursache ist noch unklar.

Im Anschluss an den Einsatz machte sich der Ermittlungsbeamte der Waldmünchner Polizei ein Bild vor Ort.