Gesundheitsministerkonferenz "Einmal so, dann wieder so": Holetschek räumt Fehler ein

In der Corona-Pandemie gab die Gesundheitsministerkonferenz nicht immer das beste Bild ab, räumte Klaus Holetschek ein. Insgesamt ist er mit der Corona-Politik aber zufrieden. Foto: Sven Hoppe/dpa/dpa

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) hat Fehler der Gesundheitsministerkonferenz in der Corona-Kommunikation eingeräumt.

"In der Kommunikation nach außen hätten wir besser sein sollen", sagte er der "Augsburger Allgemeinen" (Montagsausgabe). "Etwa, als die Stiko ihre Empfehlungen zum Impfstoff AstraZeneca mehrmals änderte. Einmal hieß etwa: Astra nur über 65 Jahre, dann wieder nur unter 65 Jahre. Einmal so, dann wieder so. Das wirkte nicht immer nachvollziehbar."

Insgesamt sei er aber zufrieden mit der Corona-Politik: "Ich glaube, wenn wir einmal aus der zeitlichen Distanz auf diese Zeit zurückschauen werden, können wir sagen, dass wir im Großen und Ganzen gut gehandelt haben", sagte Holetschek, der sein Amt als Vorsitzender der Gesundheitsministerkonferenz am 1. Januar an seine Kollegin Petra Grimm-Benne (SPD) aus Sachsen-Anhalt abgibt.

Auch persönlich verlange seine Arbeit als Gesundheitsminister in der Corona-Krise ihm einiges ab: "Ich schlafe unter der Woche auf einer Klappcouch in einem Büro nahe des Bayerischen Landtags", sagte Holetschek, der in Memmingen wohnt, der "Augsburger Allgemeinen". "Ich bin Frühaufsteher, meist schon ab fünf Uhr auf den Beinen und ich komme abends oft spät raus. Da lohnt es sich nicht, unter der Woche nach Memmingen zu fahren."

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