Nach Großeinsatz in Regensburg Zustand von verletztem 19-Jährigen immer noch kritisch

, aktualisiert am 08.12.2022 - 16:33 Uhr
In der Frankenstraße in Regensburg kam es Mittwochvormittag zu einem Großeinsatz. Foto: Miriam Graf

In der Frankenstraße in Regensburg ist am Mittwochvormittag ein 19-Jähriger angegriffen und lebensgefährlich verletzt worden. Sein Zustand war auch am Donnerstag noch kritisch. Unterdessen wurde der mutmaßliche Täter in eine Fachklinik eingeliefert. 

Wie berichtet wurde am Mittwoch gegen 10.45 Uhr eine schwer verletzte Person in einem Mehrfamilienhaus in der Frankenstraße gemeldet. Vor Ort fanden die Polizisten einen 19-Jährigen, der offenbar schwere Stichverletzungen erlitten hatte. Er musste sofort in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Die Polizei suchte das Wohnhaus mit einem Großaufgebot über mehrere Stunden hinweg ab. Dabei wurden zahlreiche Spuren gesichert, der Täter konnte allerdings nicht mehr gestellt werden.

Noch am selben Abend erschien jedoch ein 25-Jähriger auf der Polizeistation und gestand dort die Tat. Laut Polizei bewohnt der Verdächtige ebenso wie der verletzte 19-Jährige eine Wohnung in dem Gebäudekomplex. Das Motiv für den Angriff ist allerdings noch völlig unklar. Laut den ersten Ermittlungen der Polizei kannten sich die beiden Männer nicht. Der Verdächtige selbst machte keine näheren Angaben. Es wurden aber verschiedene Beweismittel sichergestellt, darunter dürfte sich laut Polizei auch die mutmaßliche Tatwaffe befinden. 

Der 25-Jährige wurde am Donnerstag einem Richter vorgeführt, der einen Unterbringungsbefehl wegen des Verdachts des versuchten Mordes erließ. Der 25-Jährige wurde daraufhin in eine Fachklinik gebracht. Der verletzte 19-Jährige befindet sich unterdessen immer noch in einem kritischen Zustand. Er wurde am Mittwoch mehrere Stunden notoperiert und ist bislang nicht ansprechbar. 

Die Ermittlungen zu dem Fall werden von der Kriminalpolizei Regensburg geführt. Hinweise werden unter der Telefonnummer 0941/506-288 entgegengenommen. 

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