Ein stiller Hilferuf Pfarrgemeinderat protestiert mit Plakat

"Damit die Leute - ob Einheimische oder Gäste - wissen, warum unsere Kirche so aussieht, wie sie jetzt ist": Mit diesem unübersehbaren Plakat macht der Pfarrgemeinderat seit dem Wochenende auf das Dilemma aufmerksam. Foto: Linsmeier

Vor über zwei Jahren hat ein Jahrhundert-Hagelsturm die Nordseite des Kirchendaches buchstäblich zerschossen. Seit zwei Jahren ist das (einstige) Schmuckstück der Katholiken im Raum Furth im Wald zur Hälfte eingerüstet. Wann mit einer Reparatur begonnen, eventuell auch die Außenfassade saniert wird, das wagt aber selbst nach 24 Monaten noch niemand einzuschätzen. Die Mühlen der Bürokratie scheinen hier besonders langsam zu mahlen. Nun hat der Pfarrgemeinderat ein unübersehbares Zeichen gesetzt.

Besser gesagt: Es ist ein stiller Hilferuf in Form einer bedruckten, UV-beständigen Lkw-Plane in einer Größe von drei auf 1,50 Meter. Es handelt sich um eine Collage aus neun Fotos, welche die schweren Schäden nach dem Hagelsturm am 11. Juni 2018 dokumentieren. Daneben gut lesbar Hinweise darauf, woher der Zustand der Kirche am Landestor rührt und wie schwer sich Kirchenverwaltung und Pfarrgemeinderat offensichtlich tun, diesen Missstand zu beheben. Wörtlich heißt es auf dem Plakat: "Seit dieser Zeit kämpft die Pfarrei um eine Begleichung des Schadens. Viele Hürden erschweren diesen Weg. Die Pfarrei selbst hat kein Geld, um die nötige Generalsanierung des gesamten Daches und die Außenrenovierung durchzuführen. Ein Wunder müsste geschehen ..."

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