Ein Landauer will helfen Corona und Heuschrecken bedrohen Familien in Ostafrika

Durch das Ausbleiben der Touristen haben viele Menschen ihre Lebensgrundlage verloren. Quelle: Unbekannt

Ein Hilferuf aus Mwabungu hat Ludwig Donharl mit der Ausbreitung der Corona-Krise in Afrika erreicht: die Familien seiner Schützlinge sind mit dem Ausbleiben der Touristen jeglicher Existenzgrundlage beraubt. "Es fehlt jetzt an allem", sagt Donharl und bittet um Hilfe: er möchte die rund 100 Familien mit dem Grundlegensten versorgen und ist auf Spendengelder angewiesen.

War die Lage vor Ort schon düster, hat sie sich mit der Heuschreckenplage und der Corona-Krise nochmals verschlimmert. Ostafrika erlebt die größte Heuschreckenplage seit Jahrzehnten. Im Januar fielen die ersten Schwärme ein, die Folge: erhebliche Ernteschäden. Und das in ohnehin sehr empfindlichen Gebieten, die keine großen Verluste ertragen. Eine zweite Heuschreckenbrut droht, ein Damoklesschwert über 20 Millionen Köpfen der Region, die sich in akuter Ernährungsunsicherheit befinden - das ist eine Stufe unter der Hungersnot.

 

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