Die wahre Größe eines Sportlers zeigt sich nicht im Triumph, sondern in der Niederlage. Sicherlich hatte der Weltklasse-Eisstockweitschütze Michael Späth vom FC Altrandsberg am Freitagabend im Finale der U 23 bei der Weltmeisterschaft in Regen mit Gold geliebäugelt. Doch einer war an diesem Tag besser als er: sein Mannschaftskamerad Alexander Anzinger. Für Späth blieb "nur" Silber. Doch der Altrandsberger freute sich mit dem Sieger, als ob er selbst gewonnen hätte. Und das Publikum in der voll besetzten Weitschießhalle feierte den "Michl" minutenlang als Sieger der Herzen.

Als Bester der Qualifikation und Weltmeister mit der deutschen U 23-Mannschaft war der Altrandsberger in diesen denkwürdigen Endkampf gegangen. Doch von Anfang an wollte es nicht richtig laufen. Der erste Versuch war schon gleich ungültig. Alexander Anzinger setzte mit 98,49 Meter schon einmal eine Duftmarke. Auch der Italiener Damian Denicolo war mit 94,26 Metern vorne dabei. Die höher eingeschätzten Österreicher Peter Neubauer, Sebastian Sommerer und Philipp Schwarzl dagegen blieben unter den eigenen Erwartungen.

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