Stapel voller Särge, Stau vor Verbrennungsöfen: Die Bilder aus Sachsen gingen Mitte Januar durch Deutschland. Auch in Ostbayern mussten zuletzt mehr Menschen beerdigt werden als üblich. Von einem Ausnahmezustand sind wir weit entfernt, sagen die Krematorienbetreiber und Bestatter. Was sich jedoch geändert hat, sind das Abschiednehmen und die Distanz zum Tod. Wo es früher große Zeremonien mit Gräberumgang und Leichenschmaus gab, dürfen heute nur noch Ausgewählte an den geschlossenen Sarg.