Eching Wer zuletzt lacht...Polizei geht baden

Kurioser Polizeieinsatz am Samstagabend am Echinger See. (Symbolbild) Foto: dpa

Angesichts der kühleren Temperaturen sollte man meinen, die Badesaison wäre längst vorbei. Nicht aber für einige Beamte der Neufahrner Polizei. Sie gingen am Samstag baden - wohl oder übel.

Am Samstagabend befand sich eine uniformierte Streifenbesatzung der Polizei Neufahrn zur Bekämpfung der Rauschgiftkriminalität am Echinger See. Gegen 18 Uhr beobachteten die Beamten am Westufer zwei Jugendliche, die beim Anblick der Polizei sofort ihre Fahrräder abstellten und sich im Gebüsch versteckten. Allerdings ein eher schlechtes Versteck.

Dann folgte die Personenkontrolle. Und die hatte es in sich. Denn einer der beiden Jugendlichen hatte noch einen Plan B. Zwar war dem 17-Jährigen natürlich bewusst, dass er Marihuana in der Hosentasche hatte, aber direkt neben ihm lag ja der See. Mit einem süffisanten Grinsen widersetzte er sich also den polizeilichen Anordnungen, fasste sich in die Hosentasche und warf die Drogen im hohen Bogen in den See. Die zunächst siegessichere Miene des Teenagers verfinsterte sich allerdings binnen Sekunden wieder, als er erkannte, dass die gut verpackten Betäubungsmittel auf der Oberfläche schwammen.

Jetzt hatten die Polizisten gut Lachen. Doch auch den Beamten verging die gute Laune recht schnell wieder. Spätestens in dem Moment, als sie realisierten, dass sich die geringe Menge Marihuana nur schwimmender Weise bergen ließ. Nachdem dies geschehen war, bekamen die Polizeibeamten auf der Dienststelle einen heißen Tee und der 17-Jährige eine Anzeige wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

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