Eberhofer-Krimi "Grießnockerlaffäre": Plattlinger Friseurmeisterin am Filmset

Vielleicht ist Rita Falks "Grießnockerlaffäre" für Daniela Schall aus Plattling der Start zu einer weiteren Karriere. Foto: Oliver Grimm

Franz Eberhofer ist ein ganz gewöhnlicher Dorfpolizist im niederbayerischen Niederkaltenkirchen, zwischen Dingolfing und Landshut. Mit dem dritten Rita Falk-Krimi hat sich der schrullige Beamte zu einem Kultdarsteller entwickelt. Mittlerweile gibt es nur mehr wenige Bayern, denen die Filme "Winterkartoffelknödel", "Dampfnudelblues" oder "Schweinskopf al dente" kein Begriff sind. Und wenn im vierten Teil "Grießnockerlaffäre" die Friseurmeisterin Daniela Schall mitspielt, dann wird die Isarstadt Plattling auch noch mit ins Boot geholt.

Daniela Schall ist Friseurin aus Leidenschaft. Ihr Laden befindet sich in der Landauer Straße. Wie fast alle jungen Leute, ist sie im sozialen Netzwerk Facebook aktiv. Dort las sie auch den Aufruf, an einem Casting für den Film "Griesnockerlaffäre" teilzunehmen, der im kommenden Jahr im Sommer in die Kinos kommt. Das Casting fand in Frontenhausen statt. Die Friseurmeisterin zögerte nicht lange und meldete sich mit ihrem Freund Michael Pustal an.

Am Tag des Castings waren über 300 Bewerber da. Gesucht wurden Komparsen für eine Hochzeits- und eine Beerdigungsszene.  Für Daniela Schall und ihren Freund war es das erste Casting überhaupt und es machte ihnen mächtig Spaß.  Die Zusage, beim Dreh dabei zu sein, kam letztlich aber doch überraschend. Daniela Schall durfte gleich bei zwei Szenen dabei sein, ihr Freund bei einer.

23 Stunden am Set

Etwa zwei Monate später ging es zum Set. Es standen eine Beerdigungs- und eine Hochzeitsszene an. Bei der Beerdigungsszene hieß es für Daniela Schall "Klappe". Sieben Stunden wurde an der Kurzszene am Friedhof in Frontenhausen gefeilt, bis sie im Kasten war. Die Hochzeitsszene wurde in einem Fußballvereinsheim bei Dachau gedreht. Hier dauerte es für Daniela Schall und ihren Freund von 8 bis 24 Uhr, bis die etwa fünf Minuten passten und stimmig waren.

 

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