Nach einem trotz der Corona-Pandemie noch recht erfolgreich verlaufenen Jahr 2020 visiert die Konzernführung von BMW anspruchsvolle Ziele für die nächsten 20 Jahre an. Noch vor 2030 sollen weltweit jährlich mehr als drei Millionen Fahrzeuge der Marken BMW, Mini und Rolls Royce abgesetzt werden, kündigte Vorstandsvorsitzender Oliver Zipse am Mittwoch auf der Jahreshauptversammlung des Konzerns an, die wegen der Pandemie bereits zum zweiten Mal im Internet stattfand.

Zipse hielt für die Aktionäre eine Reihe von Überraschungen bereit. So die Ansage, dass ab Anfang der 2030er-Jahre der Mini im britischen Oxford nur noch mit Elektroantrieb vom Band laufen wird. Außerdem soll es schon in diesem Sommer mit dem CE 04 ein vollelektrisches Motorrad geben. Auch an einer elektrischen Version der Luxusmarke Rolls Royce werde gearbeitet.