Die kritischen Stimmen werden lauter, der Druck auf die Entscheidungsträger wächst. Mit Iserlohn, München, Wolfsburg und Bietigheim sind aktuell vier Teams aus der Deutschen Eishockey Liga in Quarantäne. Die Zahl der Spielausfälle erhöht sich praktisch täglich, Termine für Verlegungen und Neuansetzungen werden aber aufgrund der nahenden Olympiapause immer knapper. Inzwischen denkt die Liga laut darüber nach, die Pause im Februar zu verkürzen oder auch die Playoffs in einem enger getakteten Rhythmus durchzuführen.

"Wir müssen schauen, wie sich die Lage entwickelt. Noch glauben wir, dass wir es in den Griff kriegen", sagt DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke. Klar ist indes, dass die Verbreitung der höchst ansteckenden Omikron-Variante die Lage verschärft hat. Der Druck auf alle Beteiligten wird größer und die Stimmen nach einer erneuten Aussetzung des Abstiegs werden lauter.