"Keine Ahnung, ob wir morgen noch öffnen dürfen, und wie's weitergehen soll!", äußerten sich unisono Deggendorfer Wirte und Gaststättenbetreiber auf die Frage, wie sie momentan mit den neuen Corona-Regeln zurechtkommen. Noch ist der Lockdown nicht beschlossen, aber jeder rechnet damit. "Wer soll das noch verstehen?", fragt etwa Claudia Denk, Wirtin des Gasthofs Weißbräu.

"Bis jetzt hatten wir die 2G-Regel und jeden kontrolliert, der hereinkommt. Mittlerweile haben sich die Leute ja daran auch schon gewöhnt. Aber was, wenn das jetzt auch nicht mehr erlaubt ist? Wir haben ja jetzt schon 50 Prozent Einbußen! Aktuell bieten wir Essen zum Mitnehmen von Donnerstag bis Sonntag an. Wie wir einen dritten Lockdown überstehen sollen, weiß ich nicht. Diese Unsicherheit und Unwissenheit ist zermürbend. Wie lange wird es diesmal gehen? Letztes Mal ging es ja bis Mai. Wir harren jetzt der Dinge, die da kommen sollen", sagt Denk und hat das Gefühl, dass "überall diese Angst auch geschürt wird. Nicht nur bei unseren Mitarbeitern, sondern auch bei den Gästen. Jeder fürchtet sich vor jedem, sogar, dass Geimpfte Geimpfte anstecken!"