Drei-Flüsse-Stadt Ausflugstipps für einen Tag in Passau

Die Aussicht über Passau von der Veste Oberhaus. Foto: Anna Roppelt

Freischreiben-Autorin Anna Roppelt wohnt seit über einem Jahr in Passau. Für die Stadt am Drei-Flüsse-Eck spricht sie eine klare Reiseempfehlung aus.

Nach einem verheerenden Brand im Jahr 1662 bauten italienische Architekten die Stadt in einem barocken Stil wieder auf: Seither trägt Passau den Beinamen „bayerisches Venedig“. Damit auch du dich in den südländischen Flair der Stadt verliebst, hat unsere Freischreiben-Autorin Anna Roppelt – die selbst seit über einem Jahr in Passau wohnt – einen eintägigen Ausflug an Passaus schönste Orte geplant:

Die Anreise

Passau ist gut mit dem Zug zu erreichen: Der Bahnhof liegt nur wenige Gehminuten von der Innenstadt entfernt. Eine Anreise mit dem Auto ist, aufgrund der überteuerten Parkkosten, nicht zu empfehlen. Sollte man auch Passaus Umland erkunden wollen, ist der Zentrale Omnibus Bahnhof (ZOB) direkt zwischen Hauptbahnhof und Innenstadt zu finden und bietet zahlreiche Busverbindungen zu allen Tages- und Nachtzeiten.

Vom Drei-Flüsse-Eck in die Gassen

Am Passauer Bahnhof angekommen, kann die Erkundungsreise starten: Unerlässlich ist ein Spaziergang zum Drei-Flüsse-Eck. Dazu gehst du die Innpromenade bis zur Stadtspitze entlang. Dort fließen die drei Flüsse Donau, Inn und Ilz zusammen. Wenn das Wetter mitspielt, kannst du sogar erkennen, dass sich die Flüsse in ihren Farben unterscheiden.

Gehst du an der Donau entlang zurück, kommst du wieder in die Innenstadt, woraufhin sich ein Bummel durch Passaus Straßen und Gassen anbietet. Vom Café Lounge Diwan hast du einen perfekten Blick über Passau. Das Café Minoo überzeugt hingegen durch eine verspielte, gemütliche Atmosphäre, mit romantischem Blumendekor und gemütlichen Sitzecken. Zudem befindet sich das Café in der Nähe des Passauer Doms.

Diesen solltest du auch besichtigen, denn die Orgel des Doms St. Stephan ist die größte Orgel der Welt. Vom Dom aus ist es nicht mehr weit zur Veste Oberhaus. Nach einem etwa 20-minütigen Spaziergang hat man die Veste erreicht und erhält einen grandiosen Ausblick über Passau. Wem der Fußweg zur Veste zu weit ist, der erreicht die Aussichtsplattform in einer zehnminütigen Fahrt mit dem Auto oder Bus. Von oben kannst du dann deine vorherigen Stationen, das Drei-Flüsse-Eck, die Innenstadt und den Dom, betrachten.

Den Abend kannst du perfekt im Restaurant Oberhaus direkt neben der Veste ausklingen lassen. Auch von dort hat man einen einzigartigen Ausblick über ganz Passau, und von veganen, glutenfreien Gerichten bis zu Fleisch und Fisch findet sich mit Sicherheit jeder etwas. Als Nachspeise kann ich den warmen Apfelstrudel empfehlen oder, wenn du es süßer magst, ist der Schokoladenkuchen mit flüssigem Kern die richtige Wahl für dich.

Für alle Kunst- und Kulturinteressierten sind zudem das Museum Moderner Kunst Wörlen (MMK), das Domschatz- und Diözesanmuseum und das Glasmuseum zu empfehlen.

Wann man Passau besuchen sollte

Wer im Sommer nach Passau kommt, sollte sich eine 45-minütige „Dreiflüsse-Stadtrundfahrt“ nicht entgehen lassen. Reist man jedoch im Winter nach Passau, sind der Passauer Weihnachtsmarkt und die geschmückten Straßen sehenswerte Attraktionen.

Fazit zur Drei-Flüsse-Stadt

Passau wird seinem Beinamen „bayerisches Venedig“ definitiv gerecht. Viel Spaß beim Erkunden der Stadt und wer weiß … vielleicht läuft man sich sogar über den Weg.

Freistunde-Logo

Hinweis: Dieser Text stammt aus der Freistunde, der Kinder-, Jugend- und Schulredaktion der Mediengruppe Attenkofer. Für die Freistunde schreiben auch Leser, die Freischreiben-Autoren. Mehr zur Freistunde unter freistunde.bayern.

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