Vor 85 Jahren begann die NSDAP nach ihren Wahlerfolgen, systematisch die Weimarer Demokratie abzubauen. Eine Maßnahme in dem Zusammenhang war es, die legitim gewählten Gemeinderäte durch kleinere und vor allem den Nazis hörige Gremien zu ersetzen. Die Donaustaufer SPD protestierte - und riskierte Kopf und Kragen. Auch der Gemeinderat Jakob Weinbeck war damals dabei. Seine Enkelin Gerda Adlhoch hat die Zeitgeschichte anhand alter Akten nachgezeichnet.

Im Frühjahr 1933 wurde - wie im ganzen Deutschen Reich - auch in Donaustauf der Marktrat verkleinert und "gleichgeschaltet". Von 20 auf zehn Räte schrumpfte das Gremium, obendrein sollte der zweite Bürgermeister, Johann Reith von der SPD, sein Amt niederlegen. Ein NSDAP-Mann hätte ihn dann ersetzen sollen.

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