Donauhochwasser steigt weiter Allachbach bei Villa und Wenisch schon übervoll

Auch beim Hotel Villa gab es kein Durchkommen mehr. Foto: Josef Unterholzner
Auch beim Hotel Villa gab es kein Durchkommen mehr. Foto: Josef Unterholzner

Aus den Flüssen im Einzugsgebiet der Donau rollt eine Hochwasserwelle auf Straubing zu. Weil es zu regnen aufgehört hat und die Höhepunkte der Pegelstände in Flüssen wie Altmühl, Naab, Vils und Regen bereits erreicht wurden, rechnen die Experten des Hochwassernachrichtendienstes damit, dass der Wasserstand der Donau zwar in den kommenden Tagen weiter ansteigt, aber voraussichtlich keine Meldestufen erreicht werden.

Am Pegel Straubing wurden am Mittwochabend 3,77 Meter gemessen. Meldestufe 1 mit stellenweise kleineren Ausuferungen würde erst bei 4,70 Metern erreicht. Die Experten rechnen damit, dass die Wasserstände nicht weiter ansteigen als bei der Hochwasserwelle an Silvester. Am Mittwochnachmittag überströmte die Donau die Bschlacht zwischen der Donau und dem Rhein-Main-Donau-Kanal.

Ab einem Pegel von 4,60 Metern wird die Kaimauer entlang des Herzogschlosses überflutet. Den aktuellen Wasserstand kann man auf der Internetseite des Hochwassernachrichtendienstes Bayern unter www.hnd.bayern.de abrufen.

Ebenfalls wegen der langanhaltenden Niederschläge deutlich gestiegen ist der Wasserstand des Allachbachs. Sowohl beim Hotel Wenisch als auch beim Hotel Villa gab es für Fußgänger und Radfahrer kein Durchkommen mehr. Weil kein weiterer Regen zu erwarten ist, sondern eher Schnee, dürfte der Allachbach bald wieder frei sein.

Weitere Artikel

 

idowa-Newsletter kostenlos abonnieren

E-Mail-Adresse:
 
 
 

0 Kommentare

Kommentieren

null

loading