Donauhäfen in Ostbayern Straubing verliert, Regensburg gewinnt – Ursachen vielfältig

Der Hafen Straubing-Sand hat im ersten Quartal gut 14 Prozent Güterumschlag im Vergleich zum Vorjahreszeitraum eingebüßt. Foto: Stefan Karl

Der Güterumschlag an den Donauhäfen Ostbayerns hat sich im ersten Quartal 2020 verschoben. Während der Donauhafen Straubing-Sand gut 14 Prozent Umschlag im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verlor, gewinnt der Hafen Regensburg in etwa gleichem Verhältnis dazu. Das meldet das Landesamt für Statistik. Die Gründe dafür sind laut Landesamt vielfältig.

Insgesamt sei Binnenschifffahrt in Bayern im ersten Quartal 2020 an den Mainhäfen im Plus, an den Donauhäfen im Minus. Der Güterumschlag der bayerischen Binnenschifffahrt lag laut einer Mitteilung des Statistischen Landesamts im ersten Quartal 2020 bei rund 1,7 Millionen Tonnen und damit 2,9 Prozent unter dem Stand des Vorjahres. Im Rheingebiet/Main knapp 0,9 Millionen Tonnen verladen, im Donaugebiet rund 0,8 Millionen Tonnen. Die umschlagstärksten Häfen an der Donau bleiben Regensburg und Straubing-Sand, auch wenn sich der Güterumschlag im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu Gunsten Regensburgs verschoben hat.

Die wichtigsten Güter, die auf der Wasserstraße in Bayern transportiert wurden, waren Steine und Erden, land- und forstwirtschaftliche Erzeugnisse sowie Sekundärrohstoffe und Abfälle. Der Güterumschlag im Maingebiet lag mit einer Zunahme um 9,5 Prozent bei 0,9 Millionen Tonnen und entsprach einem Anteil von 54,0 Prozent am Gesamtumschlag Bayerns. An der Donau sank der Güterumschlag von Januar bis März 2020 um 14,4 Prozent auf rund 0,8 Millionen Tonnen.

Da fast zeitgleich mit Ausbruch der COVID-19-Pandemie die Instandsetzungsarbeiten an den Schleusen begonnen haben, lassen sich mögliche Auswirkungen der Corona-Krise auf die Binnenschifffahrt im ersten Quartal 2020 nicht direkt zuordnen, schreibt das Statistische Landesamt in der bereits zitierten Pressemitteilung.

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