Dingolfinger Unternehmen Traditionsbrauerei Wasserburger schließt nach 163 Jahren

Die Brauerei Wasserburger stellt Ende Juni ihren Betrieb ein. Foto: Winfried Walter
Die Brauerei Wasserburger stellt Ende Juni ihren Betrieb ein. Foto: Winfried Walter

In Dingolfing endet eine seit mindestens 163 Jahren bestehende Brautradition. Zum 30. Juni stellt die alteingesessene Brauerei Wasserburger ihren Betrieb ein.

Damit endet auch die Belieferung des Dingolfinger Kirtas und mehrerer kleinerer Volksfeste im Landkreis Dingolfing-Landau mit Wasserburger Bier. Die Brauerei war 1859 von einem Spross der Familie Wasserburger gekauft worden.

Unter der Absage der Volksfeste im Landkreis in den vergangenen beiden Jahren sowie unter dem Lockdown und den Zugangsbeschränkungen für die Gastronomie hatte der Bierabsatz der Brauerei erheblich gelitten. Auch das Freizeitverhalten der Menschen hat sich geändert. Nur noch wenige gehen nach Feierabend in ein Wirtshaus.

In den vergangenen 20 Jahren verloren im Landkreis Dingolfing-Landau bereits drei weitere Brauereien ihre Eigenständigkeit: RöhrlBräu in Frontenhausen wurde 1999 von der Röhrl Brauerei in Straubing übernommen und gehört jetzt der Familie Sillner, Eigentümer der Labertaler Heil- und Mineralquellen. Langbräu Reisbach verkaufte 2010 die Markenrechte an das Landshuter Brauhaus, 2013 kaufte Arcobräu die Markenrechte, das Gräfliche Brauhaus in Moos führt die Marke Langbräu weiter. Die Postbrauerei Renkl in Frontenhausen wurde 2002 aufgelöst. Übrig bleiben die Gräfliche Brauerei Arco-Valley in Adldorf, die Privatbrauerei Heinrich Egerer in Großköllnbach und die Brauerei Krieger in Landau.

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