Dingolfing Zeitarbeit gegen Pflegekräftemangel am Klinikum

Am Dingolfinger Krankenhaus wird im Pflegebereich teils mit Zeitarbeitskräften gearbeitet. Foto: Winfried Walter

Das Dingolfinger Krankenhaus boomt. Darauf machte Landrat Heinrich Trapp bei der Landkreis-Bürgerversammlung am Montag in der Stadthalle aufmerksam. Dem Pflegekräftemangel steuere der Landkreis entgegen.

Es gebe einen guten Zulauf zum Dingolfinger Krankenhaus, stellte der Landrat fest. Man habe auch gute Ärzte dort. Das Haus werde ausgebaut, der Großteil der Investitionen sei getätigt. Voraussetzung sei gewesen, dass das Klinikum dem Pflegekräftemangel entgegenwirkt. Dazu habe man im vergangenen Jahr rund ein Dutzend Zeitarbeitskräfte beschäftigt. Ohne sie gehe es aber nicht. Denn in den Pflegeberufen herrsche Mangel. An der Krankenpflegeschule Vilsbiburg gebe es zehn Ausbildungsplätze, im vergangenen Jahr sei aber nur ein Interessent zu verzeichnen gewesen. "Wir haben gegenwärtig in diesem Bereich enorme Personalprobleme", sagte der Landrat. Jeder Mitarbeiter, der eine Schwester an das Krankenhaus holt, bekomme 2 000 Euro, und die Schwester 3 000 Euro, wenn sie bleibt. Ohne genügend Personal auf der Intensivstation dürfe man keine Patienten aufnehmen. Es könne dann sein, dass Dingolfing abgemeldet wird, ebenso wie es mit Krankenhäusern in Landau, Deggendorf, Landshut, München geschieht.

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