Das BMW-Werk in Dingolfing ist für die automobilie Zukunft bestens gerüstet. Diesen Eindruck hat die Landtagsfraktion der Freien Wähler am Donnerstag nach einer Werksführung gewonnen. "Das Werk ist fantastisch", sagte Fraktionschef Florian Streibl.

Vor allem bei der Elektromobilität sei das Werk auf einem guten Weg. Allerdings sind E-Autos noch rar auf den Straßen. Daher fordert Streibl, mit steuerlichen Anreizen den Absatz zu fördern. In Dingolfing werden aber nicht nur die Elektrokomponenten für die geasmte BMW Group zusammengebaut, dort wird auch das nächste Prestigeobjekt, der iNext, produziert. Das vollektrische, fast autonom fahrende und vernetzte Auto soll dort 2021 vom Band laufen.

In Dingolfing sind gut 18.000 Menschen beschäftigt, Zulieferer im Umkreis nicht mitgerechnet. Mit den benachbarten BMW-Werken in Landshut und Regensburg hängt eine ganze Region an dem Konzern. Daher warnt Wirtschaftsstaatssekretär Roland Weigert vor den Folgen des geplanten Brexit. Ein Ausscheiden Großbritanniens aus der Europäischen Union würde besonders die Automobilindustrie und damit auch das Autoland Bayern treffen. Deshalb müssten sowohl Staats- als auch Bundesregierung alles dafür tun, den Brexit doch noch zu verhindern. Die FW-Landtagsfraktion beschäftigte sich im Rahmen ihrer dreitägigen Winterklausur in Straubing mit der Zukunft der Elektromobilität und der Industrie 4.0.