Bayerns Autoindustrie ist mitten im Wandel: Elektromobilität, autonomes Fahren und neue Mobilitätsmodelle verändern alle Bedingungen. Der Freistaat ist gut aufgestellt und auf den technologischen Zukunftsfeldern schon jetzt stark. Doch gibt es auch Zukunftssorgen: einen ungeregelten Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union. "Wenn der Brexit bezahlt wird, dann wird er in Bayern bezahlt", sagte Florian Streibl, Vorsitzender der Landtagsfraktion der Freien Wähler, am Donnerstag in Dingolfing, nach einem Besuch des BMW Werks.

Denn: Großbritannien ist einer der wichtigsten Handelspartner und Absatzmärkte der stark exportorientierten bayerischen Wirtschaft. Und für BMW ist die Insel mit drei Werken ein bedeutender Produktionsstandort. "Sollte es zu einem harten Brexit kommen, dann würde es bayerische Unternehmen wie BMW in den Grundfesten treffen", warnte Wirtschaftsstaatssekretär Roland Weigert. Das hätte auch Folgen für die Beschäftigten. Tausende Arbeitsplätze wären bedroht. Die Zulieferer träfe es um ein Vielfaches härter, sagte Weigert.

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