Dingolfing Bauschutt-Entsorgung: Wenn Gruben zu Goldgruben werden

Nach dem Aushub, stellt sich oft die Frage der Entsorgung. Foto: Redaktion

Die Nachfrage ist groß und das Angebot knapp.

Große Nachfrage bei knappen Angebot: Das treibt die Preise in die Höhe. "Jeder der eine Grube hat, hat eine Goldgrube." Eine Aussage von Landrat Heinrich Trapp in der Bauausschusssitzung am Mittwoch, die sich auf das Problem der Straßenbankett-Entsorgung bezog.

Bei einer Straßenerneuerung wird auch das Bankett verbessert. Der Austausch des unbefestigten Randstreifens mit einer Tiefe von 30 Zentimetern hat eine positive Auswirkung für die Lebensdauer der Fahrbahn. Durch hochwertigen Schotter kann die Feuchtigkeit besser abfließen und es entstehen keine Schäden für den Straßenbelag. Ein Verfahren, das sich über viele Jahre bewährt hat. Doch zu einem immer größeren Problem wird die Entsorgung des alten Banketts. Das Material, das man früher einfach in die Felder kippte, muss heute zu Deponien transportiert werden. Je nach Schadstoffbelastung gelten bestimmte Auflagen. Die Einteilung beginnt bei Z.0 (das "Z" steht für Zuordnungsklasse) und reicht bis zu Z.2.1. So lange es sich um Z.0 oder maximal Z1.1-Material handelt, kann der Landkreis noch regionale Kippen ansteuern. Ab der Schadstoffklasse Z1.2 oder schlechter wird das Ganze teurer, da weit entfernte Kippen anzusteuern sind. Es entstehen Transportkosten und die Gebühren für stärker belastetes Material fallen natürlich auch höher aus.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 07. Februar 2018.

 
 

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