Dingolfing Auf Zeitreise durch den Wald

Die Kreisgruppe des Landesbundes für Vogelschutz mit ihrem Ersten Vorsitzenden Joachim Aschenbrenner bedankte sich beim Referenten Josef Baumgartner für seine tollen Ausführungen. Foto: Monika Bergbauer

Den Wandel des Bayerischen Waldes vom Ende der letzten Eiszeit bis heute beschreibt eine Multivisionsshow von Josef Baumgartner aus Sattling bei Vilshofen. Zahlreiche Gäste folgten der Einladung des Landesbundes für Vogelschutz am vergangenen Freitag in den Gasthof Wirgarten.

Vor circa 12.000 Jahren endete die Würmeiszeit und die Gletscher an Arber und Rachel begannen zu schmelzen. Mit dem Rückgang der Gletscher entstanden die berühmten Bayerwaldseen Großer Arbersee, Kleiner Arbersee sowie auch andere Seen wie zum Beispiel der Rachelsee. Das Klima wurde kühl und trocken, eine Nordische Waldsteppe breitete sich aus. Mit der Erwärmung verbunden war das Aussterben von Polarfuchs und Alpenschneehuhn in der damaligen Region. Neue Tierarten wie beispielsweise Uhu, Habichtskauz, Auerhuhn und Fischotter seien dagegen zugewandert. Aus dem Donauraum hätten Amphibien wie Gelbbauchunke, Teich- und Bergmolch den Weg in den Bayerischen Wald gefunden. In den entstehenden Mooren seien laut Baumgartner Kreuzottern und Bekassinen daheim gewesen. Ein besonderes Augenmerk legte der Referent auf die Pilze. Vor rund 5000 Jahren war das Klima warm-feucht, ideal für das Pilzwachstum. Pilze wie Stinkmorchel, Buchenschleimrübling, Igel- und Fadenstäubling wurden vorgestellt. "Knifflig ist das Fotografieren und Bestimmen von Schleimpilzen", so Baumgartner.

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