Gut drei Wochen ist es her: Die vatikanische Glaubenskongregation hat ein Machtwort gesprochen, indem sie sowohl gleichgeschlechtlichen Ehen als auch Segnungen homosexueller Paare eine Absage erteilt hat. Ein Machtwort, das nicht nur unter Katholiken, sondern Gläubigen aller Konfessionen weltweit zu hitzigen Diskussionen geführt hat. Doch wie positionieren sich die Geistlichen selbst in dieser theologisch und politisch geführten Debatte? Unsere Zeitung hat sich umgehört.

Von einer "sehr komplizierten Materie" spricht der Landauer Stadtpfarrer August Lindmeier. "Offiziell ist uns das Ganze sowohl von Rom aus als auch vom Bischof unserer Diözese quasi verboten." Persönlich hingegen vertritt der Stadtpfarrer eine andere Meinung.