Dass viele Bürger ihre Impftermine ohne Absage verstreichen lassen, wird allenthalben beklagt. "Kein Wunder", sagt eine Landkreis-Bewohnerin, "wenn es denen so geht wie uns."

Als gewissenhafte Bürgerin weiß sie natürlich, dass man Termine nicht einfach verfallen lässt, sondern absagt, wenn man sie nicht einhalten kann. Deshalb schildert die Frau ihren Fall der Redaktion. Ihren ersten Impftermin hatte sie zusammen mit ihrem Mann im Impfzentrum. Sie wurden mit Astrazeneca geimpft, der zweite Termin stand damit fest: exakt 12 Wochen später. Mittlerweile wurde der Abstand zwischen den Impfungen aber auf sechs Wochen verkürzt, und das Paar ließ sich beim Hausarzt impfen. Unmittelbar darauf versuchten sie, ihren Termin im Impfzentrum zu stornieren.