Suche nach einem Neuanfang Helfen und Freude bereiten: Tamara macht ein Freiwilliges Soziales Jahr

Tamara Murrer freut sich schon auf ihre Aufgaben an der Papst-Benedikt-Schule. Foto: Eva Rothmeier

Von der Schule in die Schule. Auf den ersten Blick schaut es so aus, als ob sich in Tamara Murrers Leben ab September gar nicht so viel ändern wird. Und doch wird alles anders sein. Denn die 18-Jährige beginnt ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) an der Papst-Benedikt- Schule in Straubing.

Ab dann heißt es zwar wieder „Ab ins Klassenzimmer“, aber ihre Aufgaben dort werden künftig ganz andere sein. „Ich werde die Lehrer und Erzieher bei ihrer Arbeit unterstützen, den Kindern beim Lernen helfen, bei Ausflügen und beim Sport dabei sein, mit ihnen spielen und hoffentlich viel Freude bereiten können“, erzählt Tamara. An der Papst-Benedikt-Schule werden Kinder und Jugendliche mit und ohne Handicap im Alter von 3 bis 18 Jahren in verschiedenen Einrichtungen betreut und Tamara wird vermutlich alle einmal kennenlernen. „Mir war schon seit länger er Zeit klar, dass ich nach der Schule nicht sofort ein Studium oder eine Ausbildung beginnen möchte, sondern erst einmal etwas in Richtung Soziales Jahr machen möchte“, erzählt die 18-Jährige. Und dass sie sich für die Papst- Benedikt-Schule entschieden hat, ist auch kein Zufall. „Meine Tante arbeitet in dieser Einrichtung und erzählt immer ganz begeistert von ihrer Tätigkeit.“, sagt Tamara. Außerdem hat sie in der zehnten Klasse schon ein Praktikum dort gemacht, das ihr super gefallen hat.

„Die Kinder dort sind so herzlich und es herrscht ein so schöner Zusammenhalt. Ich glaube, dass das dort für mich gar keine richtige Arbeit sein wird. Es ist einfach das, was mir Spaß macht“, erzählt sie.

Außerdem passen ihre dortigen Aufgaben auch genau zu ihrem späteren Berufswunsch. Denn nach dem Freiwilligen Sozialen Jahr möchte Tamara Soziale Arbeit studieren und später als Sozialpädagogin arbeiten. Ihre Zeit an der Schule wird ihr dann auch beim Studium angerechnet.

Vorfreude auf die Zukunft

Angst vor dem Neuanfang hat Tamara keine. „Natürlich weiß ich, dass ab jetzt alles ganz anders wird. Aber ich freue mich auch auf einen ander en Alltag und natürlich auch auf das erste eigene Geld“, verrät sie. Ihre Klassenkameraden und Freunde, die sich schön langsam in alle Windrichtungen aufmachen, wird Tamara aber trotzdem vermissen. „Wir genießen jetzt noch unsere freie Zeit zusammen und versuchen natürlich, irgendwie in Kontakt zu bleiben“, erzählt sie. Und jetzt freut sie sich erst einmal auf das, was kommt.

Wo siehst du dich in fünf Jahren?

„Ich hoffe, dass ich dann einen guten Job mit einer Mischung aus Büroarbeit und Arbeit mit Menschen habe. Am liebsten übrigens in Straubing oder Regensburg, da ich schon sehr heimatverbunden bin und gerne auch hierbleiben möchte.“

 
 

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