Weiden gibt es sehr viele. Allen ist gemeinsam, dass sie die wohl ökologisch wichtigsten Baumarten bei uns sind. Sal-, Purpur, Silber- und Kriechweiden sind wohl die bekanntesten der fast drei Dutzend Weidenarten in Deutschland und Europa. Sie alle wachsen zwergstrauch- bis baumartig und liefern ökonomisch betrachtet weiches, eher weniger wertvolles Holz.

Die Weiden sind echte Pioniere, ähnlich wie die Birken, nur von den Standorten noch umfassender, weil es Weidenarten gibt, die auf alpinen Höhen als Zwergsträucher wachsen. Andere Arten, wie die bis zu 30 Meter hoch werdende Silberweide, fühlen sich im Sumpf und an Flüssen in der Weideaue wohl. Sie können auch schwierige Standorte mit ihren Wurzeln festigen. Alle Arten benötigen direktes Sonnenlicht und werden von anderen Arten ausgedunkelt. Sie wachsen sehr schnell, können sich aber nicht lange behaupten. Das mögliche Alter von Weiden liegt nicht sehr hoch.