Das Kloster Seligenthal bereitet sich schon auf seine 800-Jahr-Feier vor. Die wird zwar erst in zehn Jahren begangen, aber bis dahin stehen noch einige Arbeiten an, die teilweise Jahre Vorlaufzeit brauchen. Eine davon: die Orgelsanierung.

Johannes Hütter, Betriebsleiter am Kloster Seligenthal, und seine Kollegen haben schon die Fichtenbretter an den Seiten geschliffen, gestrichen und von außen alles grob abgesaugt. "Weiter rein dürfen wir nicht, das hat uns der Restaurator verboten. Deshalb liegt noch Staub zwischen den Pfeifen", sagt Hütter entschuldigend mit einem Blick in das Innenleben des Instruments. Denn die Pfeifen, die aus einer Blei-Zink-Legierung bestehen, seien sehr weich und wer sie zu fest anfasst, drückt eine Delle hinein.