Die Neuen des Jahn Florian Heister: Wirbelwind für die Außenbahnen

Florian Heister will in der kommenden Saison auf den Außenbahnen des SSV Jahn Regensburg wirbeln. Foto: imago

Florian Heister wagt den Sprung aus der Regionalliga zum Zweitligisten SSV Jahn Regensburg. Der 22-Jährige bringt viel Tempo und eine hohe Flexibilität mit.

Beim SSV Jahn Regensburg gibt es in der kommenden Saison zahlreiche neue Gesichter. Mersad Selimbegovic wurde als neuer Trainer installiert, dazu wurden bereits neun neue Spieler verpflichtet. idowa stellt die Neuzugänge in einer Serie vor. Im zweiten Teil geht es um Florian Heister, der vom Regionalligisten TSV Steinbach in die Oberpfalz gewechselt ist.

Florian Heisters Weg zum Jahn

Aufgewachsen in Neuss in der Nähe von Düsseldorf, begann Heister bei der Holzheimer SG mit dem Fußball. In dem Verein, der aktuell in der Landesliga spielt, sind seine Eltern auch heute noch im Vorstand. Es folgte der Wechsel zum Bundesligisten Borussia Mönchengladbach, den Heister im Rückblick als „etwas zu früh“ einstuft. „Man verpasst auch viel von seiner Jugend. Wenn die anderen Kinder nach Hause gegangen sind und gespielt haben, war ich beim Training.“ Dennoch hat ihn die Zeit sportlich weitergebracht. 2014 landete Heister bei Viktoria Köln, wo er auch den Schritt in den Herrenbereich machte. 2017 wechselte er dann zum TSV Steinbach. Wichtig für ihn, weil er dort Stammspieler war. „Wenn man spielt, lernt man am meisten und sammelt Erfahrung. Deshalb war das die bisher prägendste Station für mich“, blickt er zurück.

Das bisherige Karrierehighlight

Das war im Mai des vergangenen Jahres. Mit einem 2:0-Erfolg im Finale gegen Hessen Kassel sicherte sich der TSV Steinbach den Hessenpokal und zog dadurch in den DFB-Pokal ein. Heister steuerte die Vorlage zum 1:0 bei. Zuvor hatte man sich unter anderem gegen Kickers Offenbach und den SV Wehen Wiesbaden durchgesetzt. „Dieser Pokalsieg war mein bisher schönstes Erlebnis“, sagt Heister.

Das sind die Gründe für den Wechsel zum Jahn

„Ich habe, glaube ich, ganz ordentlich gespielt in der letzten Saison und der Verein hat mich öfter beobachtet“, sagt Heister. Es folgten Gespräche mit Regensburgs Geschäftsführer Christian Keller, die Heister als „sehr positiv“ beschreibt. „Deshalb war mir schnell klar, dass ich das hier gerne machen würde.“ Nun freut er sich auf die Herausforderung 2. Bundesliga. Der vielleicht größte Unterschied zur Regionalliga? „Hier werden die Fehler auf jeden Fall schneller und häufiger bestraft“, schätzt Heister ein.

Das sind die ersten Eindrücke

„Besser hätte der Start nicht verlaufen können“, sagt Heister über seine ersten Eindrücke. Dabei überzeugte ihn vor allem das Team: „Ich bin wirklich positiv überrascht, wie gut ich von der Mannschaft aufgenommen worden bin.“ Schon nach dem zweiten Tag, erzählt der Flügelspieler, „habe ich mich nicht mehr als neuer Spieler gefühlt.“ Zudem gefällt ihm das bodenständige Auftreten des gesamten Vereins.

So tickt Florian Heister auf dem Platz

Florian Heister beschreibt sich selbst als „schneller Spieler mit einer hohen Dynamik“. Er sei zudem beidfüßig und könne viele verschiedene Positionen bekleiden. „Für mich macht es keinen großen Unterschied, ob ich Außenverteidiger oder Außenstürmer spiele“, sagt Heister. Wo er sich selbst am liebsten sehe? „Am liebsten in der Startelf“, so Heister mit einem Schmunzeln.

So tickt Florian Heister privat

Mit Heister sind auch seine Verlobte und sein Hund nach Regensburg gezogen. Damit ist einiges an Freizeit bereits verplant. „Vor dem Training gehe ich Gassi mit dem Hund, nach dem Training gehe ich Gassi“, erzählt er und lacht. Zudem gehöre Tennisspielen noch zu seinen Hobbys, was er während der Saison aber nicht häufig mache. „Das geht zu sehr auf die Knochen.“

Das sind die Ziele für die kommende Saison

Mit der Mannschaft, so Heister, gehe es in erster Linie darum, so schnell wie möglich den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga zu schaffen. Persönlich will er sich „so schnell wie möglich in der neuen Liga akklimatisieren und auf so viele Einsätze wie möglich kommen.“

Das sagen die Verantwortlichen

„Florian besitzt sehr viel Geschwindigkeit, hat eine hohe Positionsflexibilität und ist weitgehend beidfüßig“, sagt Geschäftsführer Christian Keller. „Sein Spiel ist zudem durch ständige Aktivität geprägt. All das passt sehr gut zu unserer Spielausrichtung. Für Florian geht es jetzt darum, auf allen Ebenen zügig zu lernen, damit er seine Qualitäten auch auf Zweitliganiveau einbringen kann.“

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