Die Liebe zu Unkraut geht durch den Magen Im Paradies von Kräuterpädagogin Angela Eiblmeier

Das Wildpflanzenparadies lockt zur Expedition durch die Kräutervielfalt. Foto: Manfred Pichler

"Ich hab jetzt nicht so den ausgesprochen grünen Daumen", lacht Angela Eiblmeier als sie vorausgeht in ihr Wildkräuterparadies, das sie mit grüner Opulenz und Farbenpracht sofort Lügen straft. Alles, was hier grünt und blüht, muss sich in ihrer gärtnerischen Obhut einfach wohlfühlen, inklusive der überall flatternden Schmetterlinge und Bienchen, für die das Pflanzenmeer offensichtlich ein wahres Schlaraffenland ist.

Also: alles richtig gemacht, als sie sich vor 14 Jahren entschloss, das damalige Angebot des LWA Deggendorf anzunehmen und eine "Zusatzqualifikation für Bäuerinnen und Bauern zur Einkommenskombinierung",wie es offiziell hieß, zu erwerben. Und vielleicht braucht man mehr noch als den sprichwörtlich grünen Daumen: Ein grünes Herz und eine grüne Zunge, um so ein kleines Universum an Kräutern und Früchten zu kreieren und dann drauf aufzupassen, dass jedes Pflänzchen wachsen und gedeihen kann, wie es seiner Art und seinen Bedürfnissen entspricht, um damit mit Freude am Probieren und Schmecken die Speisekarte zu bereichern.

 

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