Die Landwirtschaft blüht auf Randstreifenprogramm für mehr Biodiversität

Auf einem etwa 20 Meter breiten Streifen zwischen Getreidefeld und Waldrand hat Thomas Schmaderer vor vier Jahren eine fünfjährige Blühmischung ausgebracht. Foto: Alexander Laube

Gerade in den überregionalen Medien steht die Landwirtschaft unter Generalverdacht, an vielen Problemen in der Umwelt Schuld zu tragen. Seit dem Volksbegehren zur Artenvielfalt vor gut einem Jahr hat sich die Diskussion zunehmend verschärft.

Völlig zu unrecht, zumindest was den Landkreis Cham anbelangt, sagen Landwirt Thomas Schmaderer und Pflanzenbaulehrer Wolfgang Alt. Bei einem Rundgang am Dienstagvormittag stellten sie die Situation am Schmaderer-Hof in Heidersberg vor.

Betriebskosten durch Zuschüsse gesenkt

Seit gut 30 Jahren bewirtschaftet Schmaderer den Hof im Vollerwerb. In seinen Ställen leben 75 Mastsauen und 35 Milchkühe. Da der Hof nicht direkt bei den Flächen stehe und der Landwirt lange Wege und große Höhenunterschiede in Kauf nehmen muss, bewegten sich seine Produktionskosten lange auf hohem Niveau.

Bis Schmaderer die Bewirtschaftung seiner Flächen auf extensive Landwirtschaft umstellte. Durch Zuschüsse aus Förderprogrammen konnte er seine Kosten senken und zugleich der Natur Gutes tun. 

 

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