Wer an einer psychischen Krankheit leidet, lebt oft isoliert und zurückgezogen. Viele haben keine Angehörigen und kein soziales Netzwerk. Besonders gravierend wirkt sich das aus, wenn die Menschen älter werden und sich nicht mehr alleine versorgen können. Aber auch Jugendlichen müssen manchmal erst an die Erfordernisse des sozialen Lebens herangeführt werden.

Unterstützung leistet dabei ein Angebot der Gemeindepsychiatrie des Diakonischen Werkes: Der ambulante Dienst Betreutes Wohnen (ABW) kümmert sich seit 15 Jahren um Menschen mit psychiatrischen Diagnosen. Rund 150 Klienten waren es insgesamt in diesen Jahren.