DFB-Pokal Nächster Titeltraum beendet: "Es ist gerade sehr bitter"

Lina Magull von München steht auf dem Platz. Foto: Sven Hoppe/dpa/Archivbild

Für die Bayern-Frauen gibt es am Oster-Wochenende den nächsten Titel-K.o. Nach dem Aus in der Champions League und dem bitteren Rückschlag in der Meisterschaft folgt das Ende im DFB-Pokal. Es bleibt bestenfalls eine Mini-Chance.

Der Frust bei den Bayern-Frauen war riesengroß. Nach dem mutmaßlichen Ende aller Titelhoffnungen im Kampf um die deutsche Fußball-Meisterschaft folgte nun der K.o. im Halbfinale des DFB-Pokals. "Nach den intensiven Wochen haben wir heute gehofft, dass wir uns so ein bisschen aus dem Tief herausspielen können. Es ist gerade sehr bitter", sagte Kapitänin Lina Magull am Sonntag nach dem 1:3 gegen den VfL Wolfsburg.

"Ich bin stolz auf die Mannschaft, weil sie alles gegeben hat. Kämpferisch können wir uns nichts vorwerfen lassen. Fußballerisch haben wir es phasenweise ganz gut gemacht, aber gegen Wolfsburg ist es einfach schwierig", sagte Magull.

Nach dem 0:6 Anfang April gegen Wolfsburg in der Bundesliga, in der die Münchnerinnen drei Spieltage vor Schluss vier Punkte hinter Spitzenreiter VfL liegen, war es diesmal knapper. Doch siegreich war dieselbe Mannschaft wie zwei Wochen zuvor.

"In der Druckphase nach dem 1:1 hatten wir den zweiten Treffer auf dem Fuß und müssen eigentlich in Führung gehen. Leider kassieren wir dann durch individuelle Fehler das Gegentor. Das tut unheimlich weh", sagte die Sportliche Leiterin Bianca Rech. "In so einem Spiel wird es dann schwierig, zurückzukommen. Jetzt gilt es, den Blick nach vorne zu richten. Wir werden unser Auswärtsspiel in Jena genauso mit 100 Prozent angehen, um den Druck auf Wolfsburg weiterhin hochzuhalten." Der VfL ist bei der SGS Essen zu Gast.

Vor 2300 Zuschauern trafen die Niederländerin Jill Roord mit einem Doppelpack (19. und 61. Minute) und die eingewechselte Tabea Waßmuth (80.) für die Gäste. Die Serbin Jovana Damnjanovic glich zwischenzeitlich per Foulelfmeter aus (50.).

"Es ist bitter, dass wir uns für den betriebenen Aufwand nicht belohnt haben", sagte Co-Trainer Jérôme Reisacher. Der 31-Jährige vertrat Coach Jens Scheuer, der wegen eines positiven Corona-Schnelltests fehlte.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

 
 
 

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