DFB-Pokal Augsburg in Torlaune - "Löwen" schlagen sich wacker

Starke "Löwen" mussten sich Eintracht Frankfurt in der ersten Pokalrunde nur knapp geschlagen geben. Foto: imago

Während der FC Augsburg mit einem Schützenfest die zweite Pokalrunde erreicht, ist für Nürnberg gegen Leipzig bereits Schluss. Die Münchner "Löwen" unterlagen Bundesligist Frankfurt nur ganz knapp.

Bundesligist Eintracht Frankfurt hatte in der ersten Pokalrunde alle Mühe mit den Drittligisten 1860 München. Die Hessen benötigten am Samstag in ganz schwachen 90 Minuten einen kurzen Zwischensprint nach der Pause und mächtig Abschlussschwäche der "Löwen" für ein 2:1 (0:0). André Silva (51. Minute) und Bas Dost (56.) trafen für die Gäste, die als Pokalsieger von 2018 und Halbfinalist aus der Vorsaison eine Erstrunden-Blamage wie noch vor zwei Jahren vermieden.

Dem TSV reichte ein Elfmetertor von Phillipp Steinhart (78.) nicht zur Überraschung. Von einem Klassenunterschied war bei spätsommerlich warmen Temperaturen im zuschauerleeren Grünwalder Stadion nichts zu sehen.

Nürnberg unterliegt Leipzig

Nach einem Blitz-Tor beim Wiedersehen mit seinem früheren Assistenten Robert Klauß ist Julian Nagelsmann mit RB Leipzig überlegen in die zweite DFB-Pokal-Runde eingezogen. Der Champions-League-Halbfinalist lieferte dem 1. FC Nürnberg beim 3:0 (1:0) am Samstag in der ersten Hälfte Anschauungsunterricht in Umschaltspiel, Tempo und Aggressivität.

Nach einem folgenschweren Patzer von Schlussmann Christian Mathenia war Amadou Haidara bereits nach 137 Sekunden erfolgreich - es war das schnellste Pokaltor von RB in seiner Geschichte. Joker Yussuf Poulsen (67. Minute) zerstörte alle Hoffnungen des fränkischen Fußball-Zweitligisten auf eine Überraschung und schickte Leipzig zum vierten Mal nacheinander in die zweite Runde. Debütant Hee-chan Hwang (90.) belohnte sich kurz vor Schluss selbst.

FCA nutzt Heimvorteil

Der FC Augsburg hat die Gunst des Heimvorteils gegen die Amateurkicker von Eintracht Celle zum lockeren Einzug in die zweite Runde genutzt und gewann gegen das Oberligateam aus Niedersachsen mit 7:0 (2:0). Celle hatte wegen der Auflagen in der Corona-Pandemie auf ein Heimspiel ohne Zuschauer verzichtet. Der Fünftligist wehrte sich in der Augsburger Arena nach Kräften, war aber absolut chancenlos.

Für den FCA war das erste Pflichtspiel der Saison mehr eine letzte Möglichkeit, sich für den bevorstehenden Bundesliga-Auftakt bei Union Berlin warmzuschießen. Ruben Vargas (20.), Neuzugang Daniel Caligiuri (29.), Alfred Finnbogason (47./Foulelfmeter), Florian Niederlechner (57.), André Hahn (66.) und Fredrik Jensen (88./90.) trafen. Der Schweizer Nationalspieler Vargas traf zudem den Pfosten (38.).

Bundesligisten am Samstag schadlos

Insgesamt haben sich alle sechs Fußball-Bundesligisten am Samstagnachmittag schadlos gehalten. Borussia Mönchengladbach gewann die ins eigene Stadion verlegte Partie gegen Regionalligist FC Oberneuland mit 8:0 (5:0), der 1. FC Köln gewann die nach Köln verlegte Partie gegen Regionalligist VSG Altglienicke mit 6:0 (3:0). Der VfL Wolfsburg lag im Duell mit Regionalligist Union Fürstenwalde in Wolfsburg zunächst mit 0:1 zurück, gewann dann aber mühelos mit 4:1 (2:1). Am Freitagabend war Hertha BSC als bislang einziger Erstligist ausgeschieden, die Berliner verloren mit 4:5 (2:3) bei Eintracht Braunschweig.

Oberligist SV Todesfelde, der als einziger Amateurclub am Samstagnachmittag im eigenen Stadion spielte, unterlag Zweitligist VfL Osnabrück mit 0:1 (0:0). Außerdem gewann Zweitligist VfL Bochum das Duell mit Oberligist FV Engers im eigenen Stadion mit 3:0 (0:1). Die Partie von Oberligist RSV Meinerzhagen gegen Zweitligist SpVgg Greuther Fürth in Fürth ging beim Stand von 1:1 (0:0) in die Verlängerung.

 

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