Deutschland Wenn das Wirtshaus im Spessart rockt

Der Fassbodenschnitzer Heinz A. Theobald bei der Arbeit. Foto: Dieter Warnick

Heinz A. Theobald ist Fassbodenschnitzer - aber geschnitzt wird nie ohne dröhnende Hardrock-Musik.

Entlang des Flüsschens Tauber, das Orte wie Rothenburg, Bad Mergentheim, Königshofen und Wertheim durchfließt, kennt ihn fast jeder. "Stimmt, ich bin bekannt im gesamten Taubertal." Wo immer Heinz A. Theobald zu finden ist, ob bei Messen, Ausstellungen oder Märkten - er ist nicht zu übersehen. Und erst recht nicht zu überhören. Vor allem dann nicht, wenn er seiner Kreativität freien Lauf lässt. Denn der Künstler liebt es, von Hard-Rock-Klängen begleitet zu werden. Mal laut und durchdringend, mal sanft und melodiös. Je nachdem, wie der Meister gerade aufgelegt ist.

Theobald ist Holzschnitzer. Das ist per se nichts Außergewöhnliches, seine Passion jedoch schon. Denn der 64-Jährige schnitzt und verziert Holzfässer - er ist Fassbodenschnitzer. Und damit ist er einer der letzten seiner Zunft in Deutschland. "Es gibt vielleicht noch vier oder fünf, die das Fassbodenschnitzen als Hauptberuf haben", erzählt Theobald.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 11. September 2018.

 
 

0 Kommentare

Kommentieren

null

loading

Videos