Deutschland Schau zeigt Geschichte des NS-Reichsparteitagsgeländes

Nürnberg - Das ehemalige Reichsparteitagsgelände der Nationalsozialisten in Nürnberg rückt in den Mittelpunkt einer Ausstellung. Diese ist nun im Dokumentationszentrum zu sehen, das am Freitag wegen der sinkenden Corona-Werte wieder öffnen darf. Die zweisprachige Schau "Nürnberg - Ort der Reichsparteitage. Inszenierung, Erlebnis und Gewalt" ersetze während des mehrjährigen Umbaus die Dauerausstellung im Dokumentationszentrum, teilte die Stadt am Mittwoch mit.

Das Gebäude ist wegen der Anfang des Jahres begonnenen Bauarbeiten nur teilweise zugänglich. Die Ausstellung zum Reichsparteitagsgelände wird voraussichtlich bis Ende 2023 zu sehen sein. Diese erzählt die Geschichte des Geländes vom Ersten Weltkrieg bis heute. Dabei kommen auch verschiedene Zeitzeugen zu Wort.

Das Reichsparteitagsgelände ist nach Angaben der Stadt Nürnberg das größte erhaltene Ensemble nationalsozialistischer Staats- und Parteiarchitektur in Deutschland. Auf dem Gelände im Südosten der Stadt veranstalteten die Nazis von 1933 bis 1938 ihre propagandistischen Reichsparteitage, zu denen Hunderttausende von Parteimitgliedern und Zuschauern kamen.

© dpa-infocom, dpa:210526-99-747803/2

 

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