Deutschland Hoeneß: Fußball muss "wieder mehr um die Menschen kämpfen"

Uli Hoeneß bei der Jahreshauptversammlung 2019. Foto: Sven Hoppe/dpa/Archivbild Foto: dpa

München - Uli Hoeneß fordert in der Corona-Pandemie ein starkes gesellschaftliches Engagement des Fußballs. Der Fußball müsse "sicher wieder mehr um die Menschen kämpfen, denn eines der größten Probleme dieser Pandemie ist, dass die Bolzplätze leer sind und das Vereinsleben an der Basis zum Erliegen gekommen ist", sagte der Ehrenpräsident des FC Bayern München im Mitgliedermagazin "51" (März-Ausgabe). "Der Fußball, der Sport allgemein, verliert leider aktuell an Boden, weil es weniger bis gar keine Möglichkeiten gibt, ihm aktiv nachzugehen. Die leeren Spielfelder tun sehr weh."

Nach Hoeneß' Einschätzung wird eine grundlegende Aufgabe der Sportverbände nach der Pandemie sein, "die jungen Menschen zurück auf die Spielfelder zu holen. Das Erste sollte ein Aufbauprogramm sein, um die Menschen wieder aktiv in die Vereine zu bringen und passiv ins Stadion. In dieser Richtung würde ich mir beim DFB Bewegung wünschen."

© dpa-infocom, dpa:210304-99-685616/3

 

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