Der Präsident des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Uwe Brandl (CSU), zweifelt am Integrationswillen von Flüchtlingen und anderen Migranten.

"Der Großteil der Zugewanderten hat an unseren Angeboten kein Interesse", sagte der Bürgermeister der niederbayerischen Gemeinde Abensberg der Zeitung "Welt" (Freitag). Der Anteil echter Integrationswilliger sei "verschwindend gering", der Rest drohe "auf Dauer in den sozialen Netzen" zu bleiben.

Brandl forderte eine "sofortige Spracherziehung" für Zuwanderer ab dem ersten Tag in Deutschland, unabhängig von der Bleibeperspektive. Auch die Wirtschaft müsse sich viel stärker einbringen, um eine höhere Integrationsquote zu erreichen als heute, sagte er.