Deutschland Bayerns FDP-Chef begrüßt Söders Abrücken vom Inzidenzwert

Daniel Föst, Landesvorsitzender der FDP Bayern. Foto: Nicolas Armer/dpa/Archivbild/dpa

München - Der bayerische FDP-Chef Daniel Föst hat die angekündigte Abkehr von der Sieben-Tage-Inzidenz als Maßstab der Corona-Politik im Freistaat begrüßt. "Söder bewegt sich endlich", sagte Föst am Samstag der Deutschen Presse-Agentur. Nun sei die Frage, wie lange Corona-Einschränkungen noch aufrecht erhalten werden müssten. "Für uns Freie Demokraten ist der Zeitpunkt gekommen, zur Normalität zurück zu kehren", meinte der Bundestagsabgeordnete.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte zuvor der "Mediengruppe Münchner Merkur tz" (Samstag) gesagt, dass künftig eher eine Art Krankenhaus-Ampel, die die Situation in den Kliniken spiegelt, als Maßstab gelten soll. Darüber hinaus soll das baden-württembergische Modell als Vorbild für Bayern dienen. "Das heißt: 3G - getestet, geimpft und genesen - gilt künftig unabhängig von der Inzidenz", sagte Söder.

In Baden-Württemberg genießen Geimpfte und Genesene seit dem 16. August unabhängig von lokalen oder regionalen Corona-Inzidenzen in vielen Bereichen wieder größere Freiheiten. Hingegen müssen Ungeimpfte wesentlich häufiger als bisher negative Antigen-Schnelltests vorweisen, die jeweils nicht älter als 24 Stunden sein dürfen. Auch andere Bundesländer wollen künftig die Inzidenz nicht mehr allein als Entscheidungsgrundlage nehmen.

© dpa-infocom, dpa:210821-99-917466/2

 
 
 

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