Angelica Schwab aus München lebt aus beruflichen Gründen mit Mann und zwei Töchtern (16 und 13 Jahre) seit Juli 2019 in Peking. Das, was in Deutschland im Zeichen von Corona gerade anläuft, kennt sie schon seit Monaten. In einem Telefon-Interview berichtet sie von ihrem Alltag mit massiven Einschränkungen, aber auch mit positiven Erfahrungen. Nicht von ungefähr steckten in "Weiji", dem chinesischen Wort für Krise, sowohl die "Gefahr" als auch die "Chance".

Frau Schwab, wie geht es Ihnen in Peking?

Angelica Schwab: Uns geht es allen gut, keiner ist krank. Aber wir sind seit Ende Januar angehalten, freiwillig zu Hause zu bleiben.

Was bedeutet das genau?

Schwab: Mein Mann macht noch regelmäßig Home-Office, weil die Büros nur noch zu 50 Prozent besetzt sein dürfen, aber wir dürfen das Haus verlassen, etwa zum Einkaufen. Wir verabreden uns jetzt auch schon mal draußen mit Freunden und machen eine Fahrradtour - so etwas ist hier sonst eher stressig. Aber jetzt gibt es kaum Verkehr, überhaupt sind nur wenige Menschen unterwegs. Zu Hause dürfen wir aber keinen Besuch empfangen.

Fährt die U-Bahn noch?

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