Ohne die Zukunftsvision des früheren Bahn-Vorstandsvorsitzenden Rüdiger Grube hätte die Veranstaltung der Gewerkschaft Deutscher Lokführer (GDL) zu "autonom fahrenden Zügen" am Montagabend in München wohl nicht stattgefunden.

In zehn bis 20 Jahren, hatte Grube vor drei Jahren prognostiziert, würden Züge ohne Lokführer vollautomatisch unterwegs sein. Bei den Bemühungen, sich die streikbereiten "Lokführer vom Hals" zu schaffen, habe Grube der Nachwuchsgewinnung einen Bärendienst erwiesen, rügte GDL-Bundesvorsitzender Claus Weselsky. Den aktiven Lokführern habe Grube hingegen keine Angst machen können, denn die Personalnot werde immer größer. In den nächsten zehn Jahren gingen mehr als die Hälfte der Lokführer in den Ruhestand. Das Bahn-Management werde schon noch einsehen, dass es betriebswirtschaftlich unsinnig sei, eine einzige Person in einem Zug mit Milliardenaufwand wegzurationalisieren.

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