Deutsche Bahn Das Fass ohne Boden

Störungen und Verspätungen: Die Probleme bei der Bahn erhöhen zunehmend den Handlungsdruck auf die Bundespolitik. Foto: dpa

Kein anderes Unternehmen in Deutschland bekommt so viel Geld vom Staat wie die Deutsche Bahn. Der Konzern ist "der größte Zuwendungsempfänger" im Land, wie der Bundesrechnungshof in einem Sonderbericht für das Parlament konstatiert.

Rund 14,4 Milliarden Euro an Steuergeldern wurden 2017 in den maroden Konzern gepumpt, außerdem verzichtete der Bund auf 1,4 Milliarden Euro Dividenden. All das geschah vor der Kulisse eines 20 Milliarden Euro hohen Schuldenbergs und ständig steigender Ticketpreise.

Nicht nur diese Zahlen sind unfassbar hoch, unfassbar ist auch die Reaktion der Bundesregierung, die sich seit Jahren vor den entscheidenden Weichenstellungen drückt. Das ist keine Stammtischmeinung, denn der Handlungsbedarf wurde dem Bund vielmehr schon mehrfach vom Bundesrechnungshof ins Aufgabenheft geschrieben. 

Den vollständigen Artikel lesen Sie als Abonnent kostenlos auf idowa.plus oder in Ihrer Tageszeitung vom 18. Januar 2019.

 
 

0 Kommentare

Kommentieren

null

loading

Videos