Am Sonntag ist Bundestagswahl. Dann hat der Souverän das letzte Wort. In Mainburg sind 9.799 Bürgerinnen und Bürger zur Stimmabgabe aufgerufen, um über die Zusammensetzung des 20. Deutschen Bundestages zu entscheiden. Fast 5.200 Wählerinnen und Wähler aus der Hopfenstadt, also mehr als die Hälfte, haben sich dazu entschlossen, ihre Stimme per Briefwahl abzugeben. Das ist ein neuer Rekord bei einer nationalen Wahl.

Wolfgang Rist, der im Rathaus zuständige Wahlleiter, hat darauf umgehend reagiert. Bereits vor einigen Tagen hat er die Zahl der Briefwahlvorstände von sechs auf acht erhöht. "Anders ist das innerhalb einer annehmbaren Frist am Wahlabend einfach nicht zu schaffen", sagt der zuständige Sachbearbeiter im Rathaus.