Der Abschied fällt schwer Wie Ungarndeutsche noch heute ihre Traditionen pflegen

Bunte Feste beleben die "Schwäbische Türkei". Foto: Ulrich Uhlmann

Als wir von Mohács/Mohatsch, einer gemütlichen Kleinstadt an der Donau, die Landstraße entlang kommen, geht es mitten hinein ins Land der Donauschwaben - der Baranya, der Braunau.

Zwischen ausgedehnten Weizen-, Mais- und Sonnenblumenfeldern, zwischen Weinbergen und Fischteichen versteckt, empfängt uns ein anheimelndes Dorf, überragt von zwei eindrucksvollen Kirchen - die eine katholisch, die andere serbisch-orthodox. Am Ortseingang schon das zweisprachige Schild "Somberek - Schomberg".

An der Hauptstraße stehen schmucke Einfamilienanwesen, später dann bunt gestrichene Schwabenhäuser, die stets mit dem Giebel zur Straße blicken und an den Längsseiten zu den Stallgebäuden hin mit einer überdachten Galerie abschließen. Aus dem Kindergarten tönt zaghaft ein deutsches Lied, und auf der Straße plauschen in der Mittagssonne die Dorffrauen - einige von ihnen in der überlieferten Tracht. Es ist ein Dialekt, der uns ein leichtes Schmunzeln entlockt - das Donauschwäbische...

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