DEL2 DSC: Schritt für Schritt zu Stabilität

Dani Bindels (rechts) und der DSC wollen auch am Wochenende Punkte in Kaufbeuren und gegen Bad Tölz einfahren. Foto: Stefan Ritzinger

Drei Spiele, zwei Siege - so lautet die Bilanz des neuen DSC-Trainers Otto Keresztes. Am Wochenende kommt es zu einem weiteren wichtigen Duell.

Die Arbeit von Otto Keresztes als neuem Trainer des Eishockey-Zweitligisten Deggendorfer SC trägt schon nach kurzer Zeit Früchte. Dem 2:0 über die Bayreuth Tigers ließen die Niederbayern am vergangenen Sonntag mit dem 5:2-Erfolg gegen Dresden den zweiten Heimsieg unter Keresztes‘ Regie folgen. Dass es dazwischen mit insgesamt zehn Ausfällen (!) eine 1:5-Packung beim besten Heimteam Bad Nauheim gab – geschenkt.

„Wir haben nach dem Spiel in Bad Nauheim analysiert, dass wir noch enger und kompakter verteidigen müssen“, berichtet der neue Coach. Am Sonntag habe sein Team das gut umgesetzt und verdient den Sieg eingefahren. „Das war eine super Leistung der ganzen Mannschaft und kein glücklicher Sieg.“

Dass dennoch noch nicht alles rundläuft, ist auch Keresztes bewusst. „Das geht nicht von heute auf morgen“, sagt er. Es gebe noch einige Sachen, an denen man arbeiten müsse. Sein Ziel ist es, dass sich die Mannschaft Spiel für Spiel steigert und sich immer besser an das veränderte System gewöhnt.

Wiedergutmachung in Kaufbeuren?

Am Freitagabend stehen die Deggendorfer vor einer schwierigen Aufgabe beim ESV Kaufbeuren. Keresztes kennt die Mannschaft gut, aufgrund der Freundschaft zu Kapitän Sebastian Osterloh hat er in der Vergangenheit viele Spiele verfolgt. „Wenn wir dort mit einer guten Einstellung ins Spiel gehen, können wir auch was reißen. Wir dürfen nur keine großen Löcher entstehen lassen und ihnen wenig Zeit und Raum geben“, so die Einschätzung des DSC-Coaches. Nach der 2:9-Packung im ersten Aufeinandertreffen dieser Saison haben die Deggendorfer ohnehin noch eine Rechnung offen. „Die Spieler haben die Möglichkeit zu zeigen, dass es damals ein Ausrutscher war“, sagt Keresztes.

Am Sonntag steht mit dem Duell gegen den Tabellenvorletzten Tölzer Löwen dann wieder ein Sechs-Punkte-Spiel vor eigenem Publikum an. „Das wird ein wichtiges Spiel, beide Mannschaften müssen punkten“, sagt Keresztes zwar, will den Fokus zunächst aber nur auf der ersten Aufgabe des Wochenendes in Kaufbeuren haben. „Wir müssen Schritt für Schritt machen und Aufgabe für Aufgabe erledigen.“

Personell gibt es keine grundlegende Verbesserung. Christoph Gawlik, der nach seinem Einsatz am Wochenende am Dienstag erneut nicht trainieren konnte, könnte dennoch zur Verfügung stehen. Bei Curtis Leinweber konnte Keresztes noch keine genaue Auskunft geben über die Ausfalldauer. Für den Trainer ist die personelle Situation aber ohnehin nicht das Allesentscheidende. „Natürlich geht uns jeder Spieler ab, aber wir müssen es als Team kompensieren. Das darf keine Entschuldigung für uns sein.“

 

idowa-Newsletter kostenlos abonnieren

E-Mail-Adresse:
 
 
 

0 Kommentare

Kommentieren

null

loading